Jazz für alle Sinne: Vorverkaufsstart für das neunte feel.jazz Festival
13. & 14. Februar 2026 – 20 Uhr
— Hafenklang, Hamburg


Pro Abend geben wir 50 Tickets in den limitierten Vorverkauf. Für 37,75€ könnt Ihr Euch ein Supporter:innen-Ticket sichern.
VVK Tickets Freitag: https://www.tixforgigs.com/Event/69969
VVK Tickets Samstag: https://www.tixforgigs.com/Event/69970
Zu teuer? Ihr möchtet noch nicht planen? Kein Problem! An der Abendkasse halten wir genügend Tickets bereit, bei denen ihr dank flexiblem Preismodell selbst entscheidet, wie viel Euch der Abend wert ist. Um unsere Kosten zu decken empfehlen wir jedoch mindestens 25€ pro Abend!

Audiowalk: JAJAJA — der atopische* Club
Vor den Festlichkeiten des feel.jazz Festivals cornern sich JAJAJA mit euch durch die Fiktion einer durchgentrifizierten Stadt. Verbunden im „Feelblue-Echoraum“ werdet ihr zu Exilclubbern – auf der Suche nach Strategien, den öffentlichen Raum zurückzuerobern.
Bitte meldet euch für die Clubtour an, wenn ihr teilnehmen möchtet: https://pretix.eu/feeljazz/clubaudiotour/ – Die Teilnahme ist kostenlos.
Weitere Infos: https://www.feeljazz.de/club-audiotour/
Gefördert von der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.
Mit freundlicher Unterstützung des Clubkombinat Hamburg.


Programm am Freitag, 13.02.2026
18:00 – 19:30 Performativer Audiowalk: JAJAJA – der atopische* Club
20:30 – 21:30 Radio Al Madina – Talk & Listening Session mit Guy Dermosessian & Tahini Ensemble
21:00 – 22:00 La ILA Large Ensemble
22:00 – 23:00 Tahini Ensemble
22:30 – 23:30 douniah
00:00 – 01:00 Joshua Milo
23:30 – 04:00 Cute Community Club mit Alias Shay, Gabi Monteiro, Maria José, Guy Dermosessian
Programm am Samstag, 14.02.2026
18:00 – 19:30 Performativer Audiowalk: JAJAJA – der atopische* Club
20:30 – 21:30 House of Brownies
21:00 – 22:00 Amelia feat. Manny Noir
22:00 – 23:00 Hamburg Art Ensemble plays LOVEsongs
22:30 – 23:30 Silvan Strauss Trio feat. Emre İşlemecioğlu
23:30 – 0:30 Uhr Leona Berlin
23:30 – 4:30 after.glow Aftershowparty mit yung_womb und RSS Disco
Radio Al Madina: Talk & Listening Session
Freitag: 20:30 – 21:30 @ Goldener Salon
Bis 2023 bot die Reihe „Radio Al Madina“ im Nachtasyl (Thalia Theater Hamburg) eine Plattform für außereuropäische und diasporische Musik. Konzipiert als Listening Session mit anschließendem Clubformat verband die Reihe DJ-Sets und Performances zu gemeinschaftlichen Hör- und Tanzräumen jenseits eurozentrischer Clubästhetiken. Im Rahmen des feel.jazz Festivals erfährt Radio Al Madina nun eine Neuauflage. Das Booking erstreckt sich über den gesamten Abend im Goldenen Salon und findet seinen Abschluss im Cute Community Club.
Mohammed (Ziko) Ghunaim (Kuration), Guy Dermosessian (Kuration), Tahini Ensemble (Musik)
LA ILA Large Ensemble
Freitag: 21:00 – 22:00 @ Saal
LA ILA ist das Soloprojekt der Hamburger Geigerin, Sängerin und Komponistin Laila Nysten. Mit der Kombination aus sphärischem Gesang, Streicherklängen, Jazz und elektronischen Elementen entsteht ein einzigartiger und doch zugänglicher Sound, der immer wieder an LA ILAs nordische Herkunft erinnert. Mal transparent und eingängig, dann wieder düster und unruhig bäumen sich sinfonische Wellen auf, um anschließend wie geträumt in sich zusammenzufallen.
Ihre Debüt-EP „Crow has flown“ erschien 2019 und ermöglichte ihr Konzerte im In- und Ausland, u.a. in Großbritannien und den Niederlanden. 2026 erscheint LA ILAs zweite EP. Beim feel.jazz Festival 2026 steht LA ILA mit 12-köpfigem Large Ensemble auf der Bühne. Mit Streichquartett, Holzbläsern und Rhythmusgruppe lotet das Ensemble den Grenzgang zwischen Jazz, Pop und Kammerensemble aus.
Laila Nysten (Geige & Vocals), Aydin Bayramoglu (Geige), Yagmur Atagür (Viola), Ester Puig (Cello), Nikolas Oberländer (Flöte), Wyatt Boyd (Flöte), Klarinette – Sophie Kockler (Klarinette), (Trompete & Trp/Flügelhorn), Lennart Micheel (Piano), Timon Krämer (Bass), Johannes Kalt (Bass), Niklas Stadler (Gitarre)
Tahini Ensemble
Freitag: 22:00 – 23:00 @ Goldener Salon
Das Tahini Ensemble vereint musikalische Perspektiven aus unterschiedlichen Kulturen zu einem lebendigen, grenzüberschreitenden Klangkörper, der in Hamburg beheimatet ist und weit darüber hinaus wirkt. Aus vielfältigen kulturellen und musikalischen Biografien entsteht ein gemeinsamer Sound zwischen Jazz, Klassik, Weltmusik und zeitgenössischer Fusion. Die Musik des Ensembles lebt von Offenheit, Improvisation und dem neugierigen Spiel mit stilistischen und geografischen Grenzen – ein Sound, der ebenso zum Eintauchen wie zum Tanzen einlädt. Gemeinsam entstehen Stücke, die Eigenkompositionen, Improvisationen und Neuinterpretationen traditioneller Musik – etwa arabischer Volkslieder – miteinander verweben.
Thomas Yang De Pfeiffer (Piano), Nicholas Morales (Cello), Josue Morales (Percussion), Hicham El Madkouri (Vocals & Oud)
douniah
Freitag: 22:30 – 23:30 @ Saal
douniah ist eine interdisziplinäre Künstlerin, die sich an der Schnittstelle von Klang, Poesie und Performance bewegt. Ihr musikalisches Schaffen ist geprägt von Black American Music, nordafrikanischer Gnaoua-Tradition sowie den vielfältigen Einflüssen der Kassettensammlung ihrer Mutter – gewachsen zwischen Hamburg und Agadir.
Mit einer starken, reflektierten Stimme richtet douniah den Blick nach innen und auf ihre Umgebung. Sie schafft Werke, die berühren, nachhallen und Raum für Verbindung lassen – ein vielschichtiger Resonanzraum, in dem sich ihr Publikum wiederfinden kann.
Joshua Milo
Freitag: 00:00 – 01:00 @ Saal
Joshua Milo will Jazz-Fusion zugänglicher machen – weniger verkopft, dafür mitreißend, humorvoll und tanzbar. Seine musikalische Entdeckungslust hört man in jedem Ton: Mal fühlt man sich, als würde man auf einer Mario-Kart-Strecke um die Wette rasen, mal findet man sich in einer staubigen Wüstenlandschaft wieder. In einem Moment wird auf der Bühne eine explosive Energie heraufbeschworen, im nächsten herrscht fast meditative Ruhe. Voller Interaktion – sowohl innerhalb der Band als auch mit dem Publikum – wird jedes Konzert zu einem gemeinsamen Erlebnis voller unerwarteter Wendungen und kollektiver Euphorie. Joshuas 7- köpfige Live-Band besteht aus einigen der besten Musiker, die man hierzulande in diesem Genre finden kann.
Joshua Milo (Piano & Vocals), Paul Andrew (Saxophon, Flöte & Percussion), Philipp Ullrich (Gitarre), Philipp Schäfer (Bass), Paul Grieshammer (Drums) mit Gästen: Clara Lucas (Vocals), Benni Stanko (Trompete)
Cute Community Club Aftershowparty
Freitag: 23:30 – 04:00 @ Goldener Salon
Ist der letzte Schlussakkord des Bandprogramms gespielt, machen wir die Bühne frei den Cute Community Club. Cute Community ist ein Raum und Radiosender mit Sitz in Bochum. In ihrem Programm zentriert die Cute Community die verschiedenen kulturellen und künstlerischen Praktiken von BIPOC und FLINTA*.

House of Brownies: Just Love
Samstag: 20:30 – 21:30 @ Goldener Salon
In dieser Performance stellt das House of Brownies Liebe als bewusste Entscheidung und widerständige Praxis ins Zentrum. Die Produktion verbindet zeitgenössischen Tanz mit Musik, Soundscapes und Lyrik und macht Freude, Verbundenheit und queere Fürsorge sichtbar. Liebe erscheint hier nicht als romantische Norm, sondern als gelebte Beziehung, als Freundschaft und Zärtlichkeit jenseits heteronormativer Vorstellungen. Das Publikum ist eingeladen, neue Perspektiven auf Nähe, Gemeinschaft und Zusammenhalt zu erleben – direkt, körperlich und echt.
The Schmidt (Performance), Tash Africa (Performance), Ricardo Urbin (Performance)
Amelia feat. Manny Noir
Samstag: 21:00 – 22:00 @ Saal
AMELIA ist ein Hamburger Jazz Quartett, das sich mit Eigenkompositionen dem Puls einer jungen, urbanen Jazzszene hingibt. Für dieses Konzert haben sich die vier Musiker:innen den Londoner Rapper/Songwriter Manny Noir eingeladen. Zusammen suchen sie nach Momenten der Schönheit und Melancholie und verarbeiten diese in ihrer Musik und Texten. Die Band spielt Songs, in denen Komposition, Improvisation, Spoken Words und Rap ineinander greifen und durch fließende Melodien getragen werden.
Manny Noir (Vocals), Lennart Micheel (Piano), Anton Deyß (Gitarre), Melanie Streitmatte (Bass), Henning Katz (Schlagzeug)
Silvan Strauss Trio feat. Emre İşlemecioğlu
Samstag: 22:30 – 23:30 @ Saal
Silvan Strauss, Produzent, Schlagzeuger und Gewinner des Hamburg Jazz Preises, zählt zu den spannendsten Stimmen der deutschen Jazzszene. Zwischen Modern Jazz, beatbasierter Produktion und zeitgenössischer Improvisation angesiedelt, machte er mit seinem Debütalbum FACING (2021) international auf sich aufmerksam.
Für das feel.jazz Festival hat er sich exklusiv mit Emre İşlemecioğlu zusammengetan: Emre ist ein in Lübeck lebender Gitarrist mit türkischen Wurzeln, der sich vorwiegend mit mediterraner, mikrotonaler, makam-geprägter Folkloremusik beschäftigt und dafür bekannt ist, traditionelle Spielweisen in zeitgenössische Harmonien zu überführen
Silvan Strauss (Schlagzeug), Emre İşlemecioğlu (Gitarre), Adrian Hanack (Saxophon), Giorgi Kiknadze (Kontrabass)
Leona Berlin
Samstag: 23:30 – 00:30 @ Saal
Die Musik von Leona Berlin ist vor allem eins: kompromisslos sie selbst. Statt sich dem Mainstream anzupassen, geht sie ihren eigenen Weg – mit Neugier, musikalischer Raffinesse und viel Gefühl. Natürlich ist jedes Stück ihres bezaubernden Alternative Soul selbst geschrieben und selbst produziert — eine berauschende Mischung aus Hip Hop, Jazz und einer breiten Palette zeitgenössischer Einflüsse.
Leona Berlin (Vocals), Ben Barritt (Gitarre), Martin Lüdicke (Piano), Francesco Beccaro (Bass), Magro (Schlagzeug)
after.glow – Die offizielle Aftershowparty
Ist der letzte Schlussakkord des Bandprogramms gespielt, machen wir die Bühne frei für ein sorgfältig kuratiertes DJ-Booking.
yung womb
Samstag: 23:30 – 01:30 @ Goldener Salon
yung_womb ist ein genreübergreifende DJ, Radiomoderatorin und Performerin aus Hamburg und Gründungsmitglied des DJ-Netzwerks SLIC Unit.
RSS Disco
Samstag: 01:30 – 04:30 @ Goldener Salon
“Warum tanzen drei Menschen hinter dem DJ-Pult?“, hat sich schon so manche:r gefragt. Wer RSS Disco jedoch live erlebt hat, hört und sieht sofort: Jede Hand hat ihre Aufgabe beim nahtlosen Verweben ihrer genreübergreifenden Sets. RSS Disco stehen europaweit für euphorische Festival- und Cluberlebnisse. Ausgehend von House und Techno schlürfen sie mit offenen Ohren durch den kosmischen Klangcocktail namens Musik – bis auf den letzten Tropfen. Man muss nur noch ein Cocktail-Schirmchen zum Mixen hinzufügen. Das Trio, das in Hamburg zur elektronischen Musik tanzen gelernt hat, steht wie kaum andere für Synthesizer-Disco, säuregetränkten House und psychedelischen Techno.
Wie fühlt sich Jazz an?

Am 13. und 14. Februar 2026 verwandelt das feel.jazz Festival erneut das Hamburger Hafenklang in ein vibrierendes Zentrum junger Jazzkultur. Bereits zum neunten Mal bringt das Festival vielseitige Perspektiven auf das Genre Jazz auf die Bühne.

feel.jazz steht für ein multisensorisches Gesamterlebnis: Jazz wird nicht nur hörbar, sondern auch sichtbar, spürbar und erlebbar. Installationen, Lichtkunst und Performances verschmelzen mit Live-Musik. Das Publikum selbst wird Teil des Geschehens: Viele Programmpunkte laden zur Interaktion ein und in den verwinkelten Ecken des Clubs warten partizipative Überraschungen.

An zwei Abenden präsentieren zehn Live-Bands auf zwei Bühnen die Vielfalt des Jazz. Ein Schwerpunkt des Bookings liegt dabei auf der Förderung von Hamburger Nachwuchskünstler:innen. Jeder Abend beginnt im goldenen Salon des Hafenklangs und bietet die Möglichkeit einer intimen Bühnenerfahrung. Im Laufe des Abends steigert sich die Energie: Jazz trifft auf Rap und Hip Hop, Pop und experimentelle Sounds. Den Abschluss bildet der after.glow, die offizielle Aftershowparty mit sorgfältig kuratiertem DJ-Line-Up.


Das feel.jazz Festival wäre nicht möglich ohne die Unterstützung von:

